Sehen Sie, wie viel Skonto Sie abziehen dürfen, was überwiesen wird und was es kostet, die Skontofrist verstreichen zu lassen. Kostenlos, ohne Anmeldung, nichts verlässt Ihren Browser.
Skontobetrag = Rechnungsbetrag × Skontosatz ÷ 100.
Zahlbetrag = Rechnungsbetrag − Skontobetrag.
USt-Korrektur = Skontobetrag (brutto) × USt-Satz ÷ (100 + USt-Satz).
Jahreszins = Skontosatz ÷ (100 − Skontosatz) × 360 ÷ (Zahlungsziel − Skontofrist) × 100.
Skonto ist ein Preisnachlass für schnelles Zahlen. Auf der Rechnung steht zum Beispiel: „Zahlbar innerhalb von 30 Tagen, bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen 2 % Skonto.“ Wer innerhalb der Skontofrist zahlt, darf den Skontobetrag abziehen.
Eine Rechnung über 11.900,00 € brutto (10.000,00 € netto plus 19 % USt), 2 % Skonto innerhalb von 14 Tagen, zahlbar in 30 Tagen:
Mit diesen Zahlen startet der Rechner oben.
Üblich ist, Skonto vom Bruttobetrag abzuziehen, denn der steht als Zahlbetrag auf der Rechnung. Das Ergebnis ist dasselbe: 2 % von 10.000,00 € netto sind 200,00 €, darauf 19 % USt ergibt wieder 238,00 € brutto. Rechnen Sie netto, wählen Sie oben „Netto“; der Rechner zeigt dann zusätzlich, was mit Umsatzsteuer überwiesen wird.
Wer die Skontofrist verstreichen lässt, zahlt den vollen Betrag, darf das Geld aber länger behalten: im Beispiel 16 Tage (30 − 14). Für diese 16 Tage zahlt er 2 % auf die 98 %, die er mit Skonto überwiesen hätte. Aufs Jahr gerechnet sind das 45,92 %.
Die Formel rechnet mit 360 Tagen, der üblichen kaufmännischen Konvention (12 Monate zu 30 Tagen). Mit 365 Tagen käme das Beispiel auf 46,56 %. Die oft genannte Faustformel ohne den Faktor 100 ÷ (100 − Skontosatz) ergibt 45,00 %. Liegt der Zins Ihres Kontokorrentkredits darunter, ist Zahlen mit Skonto in der Regel günstiger.
Dieser Rechner liefert allgemeine Rechenbeispiele. Wie Sie Skonto buchen und die Steuer korrigieren, klären Sie im Zweifel mit Ihrer Steuerberatung.
Consulting Cockpit druckt Skonto auf jede Rechnung: Sie hinterlegen die Skonto-Stufen einmal im Rahmenvertrag des Kunden, als Prozentsatz oder als festen Betrag. Jede Rechnung zeigt dann je Stufe das Zahldatum und den Betrag nach Skonto, und in der E-Rechnung stehen die Bedingungen als strukturierte Zahlungsbedingung. Mehr dazu: Skonto auf Rechnungen (Englisch) und E-Rechnung erstellen.
30 Tage kostenlos testenMultiplizieren Sie den Rechnungsbetrag mit dem Skontosatz und teilen Sie durch 100. Das ist der Skontobetrag; ziehen Sie ihn vom Rechnungsbetrag ab, erhalten Sie den Zahlbetrag.
Üblich ist der Bruttobetrag, also der Rechnungsbetrag inklusive Umsatzsteuer, den der Kunde tatsächlich überweist. Ziehen Sie Skonto vom Nettobetrag ab und rechnen die Umsatzsteuer danach neu, kommt derselbe Zahlbetrag heraus.
Mit dem Zahlbetrag sinkt auch die Umsatzsteuer: Der Verkäufer mindert seine Umsatzsteuer, der Käufer seine Vorsteuer um den Steueranteil im Skonto. Bei 19 % sind das 19/119 des Skontobetrags.
Meist ja. 2 % Skonto bei 14 statt 30 Tagen entsprechen rund 46 % Zinsen im Jahr; solange ein Kredit weniger kostet, ist Zahlen mit Skonto günstiger.
Maßgeblich sind die Zahlungsbedingungen auf der Rechnung. Üblich ist, die Tage ab dem Rechnungsdatum zu zählen, so wie es dieser Rechner tut.
Ja. Sie hinterlegen die Skonto-Stufen einmal im Rahmenvertrag des Kunden, und jede Rechnung zeigt je Stufe das Zahldatum und den Betrag nach Skonto, berechnet vom Rechnungsbetrag inklusive Umsatzsteuer.